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Prilly Black Panthers vs EHCA

Umkämpfter Sieg nach Spiel mit Playoff Charakter

Gleich zum zweiten Mal innert 4 Tagen traf man auf den gleichen Gegner nämlich den HC Prilly Black Panthers. Nach dem 2:0 am Samstag, in einem der besten Saisonspiele der Adelbodner wollte man den Schwung und das Selbstvertrauen mitnehmen und die Punkte aus Lausanne holen. Nach frühem Rückstand konnte Adelboden wieder ausgleichen und nach Penaltyschiessen zwei Punkte mitnehmen.

Nach der Niederlage am Samstag merkte man das Lausanne gewillt war, den Ausgang der Partie für sich zu gestalten und prompt gingen sie nach etwas mehr als fünf Minuten durch Lahache in Führung. Knapp 15 Sekunden später erhöhte Lausanne auf 2:0 durch Berthoud. Erinnerungen an den Playoff Halbfinal vergangenes Jahr wurden wach, als man in Spiel 4 mit 0:3 in Rückstand geriet. Diese Erinnerungen erstickte Marcon mit einem Doppelpack noch vor der Drittelspause im Keim.

Für Adelboden war klar, dass sie sich im zweiten Drittel deutlich steigern müssen, wenn sie hier in Lausanne Punkte holen wollten. Adelboden kam deutlich organisierter aus der Pause zurück und zeigte wieder das Hockey vom vergangenen Samstag. In der 26 Minute konnte Kropf nach schöner Vorarbeit von Roth auf 3:2 stellen. Für Lausanne gab es wenig Raum zur Entfaltung. Einziger Wermutstropfen im zweiten Drittel waren die vielen Strafen, in welcher sich Adelboden immer wieder in Unterzahl sah. Mit viel Kampf und ein wenig Glück überstand man die Unterzahlsituationen und konnte die Führung mit in die zweite Drittelspause nehmen.

Auch im letzten Drittel zeigte Adelboden über weite Strecken gutes Hockey und musste Lausanne kaum Chancen zugestehen. Wenn da nicht die Strafen wären, welche Adelboden unnötigerweise immer wieder nahm und dem Heimteam wieder die Möglichkeiten gaben das Spiel auszugleichen. In eben dieser Überzahlsituation gelang Lausanne den Ausgleich nach einem Gestocher vor dem Tor. Somit war wieder alles offen. Auf beiden Seiten gab es noch Chancen, welche jedoch wenig zwingend waren. Also musste die Verlängerung oder ein allfälliges Penaltyschiessen entscheiden.

Nach einem Hin und Her in der Verlängerung, in der es kein Tor gab, setzte sich Adelboden nach Treffern von Kropf, Marcon und Zryd mit 4:3 nach Penaltyschiessen durch.

Diese zwei Punkte nehmen die Adelbodner gerne mit, damit für die Playoffs eine möglichst gute Platzierung geholt werden kann. Nun heisst es nochmals vollen Fokus auf das letzte Qualispiel bei dem der letzte Schliff für die Playoffs geholt werden kann. Der EHC Adelboden spielt am Samstag, dem 27. Januar, um 17.30 Uhr zuhause gegen den HC Sarine Fribourg.

Sandro Brechbühl

EHCA vs HC Prilly Black Panthers

EHC Adelboden triumphiert gegen HC Prilly Black Panthers 2:0 und sichert sich vorzeitig einen Playoff-Platz!

Adelboden’s Kropf hatte die erste grosse Chance des Spiels, nutzte einen Fehler geschickt aus, traf jedoch nur die Latte. Eine brillante Kombination führte zu einem Alleingang von Marcon, der mit einer geschickten Verzögerung Backhand das 1:0 erzielte. Adelboden setzte damit ein klares Zeichen und die Waadtländer kamen kaum gefährlich vors Tor.

Das zweite Drittel begann mit einem Schreckmoment, als beinahe ein Eigentor im Stil von Philippe Furrer die Gemüter der Einheimischen erhitzte. Torhüter Friedli passte jedoch auf und konnte das Eigentor verhindern. Marcon zeigte erneut seine Klasse, als er einen Schuss von Zryd geschickt ablenkte und auf 2:0 erhöhte. Die Black Panthers versuchten, den Druck zu erhöhen, aber Adelboden verteidigte fehlerfrei. Kurz vor der Sirene im zweiten Drittel dribbelte sich Marcon durch die Verteidigung und scheiterte knapp am Torhüter.

Im letzten Abschnitt bewies Torhüter Friedli seine Klasse, indem er in Unterzahl eine solide Leistung zeigte. Bei numerischem Gleichstand war die Führung von Adelboden zu keiner Zeit in Gefahr. Die Mannschaft verteidigte exzellent und liess den Gästen aus Lausanne nur wenig Raum, um gefährliche Angriffe zu starten. Drei Minuten vor Schluss versuchten die Waadtländer mit 6 Feldspieler etwas zu bewirken, die Engstligtaler warfen sich tapfer in die Schüsse und Torhüter Friedli konnte seinen gemütlichen Abend mit einem weiteren Shutout krönen.

Mit diesem Sieg hat sich der EHC Adelboden nicht nur drei Punkte gesichert, sondern auch vorzeitig für die Playoffs qualifiziert. Ein weiteres Qualifikationsspiel steht noch aus, aber das Team kann bereits mit Vorfreude auf die bevorstehenden Playoff-Herausforderungen blicken. Das letzte Spiel der Qualifikation findet am Samstag, 27.01.24, um 17:30 Uhr gegen HC Sarine-Fribourg in Adelboden statt.

Tobias Bleuer

EHC Saastal vs EHCA

Verpasste Chance

Nach zuletzt zwei Siegen reiste das Team aus Adelboden am vergangenen Mittwoch nach Brig. Das Hinspiel in Adelboden konnte noch mit 7:2 gewonnen werden. Diese mustergültige Chancenauswertung aus dem Hinspiel konnte im Rückspiel nicht umgesetzt werden. Das Team von Putz Schranz vermochte an diesem Mittwochabend nicht ein Tor zu schiessen. Besser machten es die Saastaler, welche Torhüter David Friedli insgesamt drei Mal bezwingen konnten. Dadurch feierten sie einen weiteren Heimsieg während der EHC Adelboden weiterhin hart für die Playoff-Teilnahme kämpfen muss.

Zu Beginn des Spiels wollte keine Mannschaft den ersten Fehler machen. So neutralisierten sich die beiden Mannschaften anfänglich gegenseitig. Wenn dann doch einmal eine Chance kreiert werden konnte, waren es die Torhüter auf beiden Seiten, welche den Führungstreffer mit teilweise spektakulären Paraden verhinderten. Laut wurde es erstmals in der Halle als der Unterparteiische mit der Schlusssirene des ersten Drittels eine Strafe ausgesprochen hatte. Der Trainer des Heimteams konnte seine Emotionen kaum mehr bündeln, was zu einer hitzigen Diskussion zwischen dem Unparteiischen und dem Trainer des Heimteams geführt hat.

Zu Beginn des Mitteldrittels konnte das Gästeteam aus Adelboden in Überzahl spielen. Trotz guten Ansätzen, so richtig gefährlich wurde es nie. Besser machte es das Heimteam, welches seinerseits das Überzahlspiel nach nur gerade sechs Sekunden ausnutzen konnte. So gingen die Saastaler nach 27 Minuten in Führung. Kurze Zeit später konnten die Adelbodner zuerst in Überzahl, kurze Zeit später gar in doppelter Überzahl spielen. Die Chancen häuften sich, wurden allerdings allesamt vom Saastal-Goalie Cédric Schaller zunichte gemacht. Bitter für das Gästeteam war dann, dass das Heimteam in der 37. Minute eine weitere Überzahlsituation eiskalt ausnutzen konnte. So stand es anstatt 1:1 plötzlich 2:0 für das Heimteam. Als dann kurz vor Ende des Mitteldrittels Etienne Josi für eine kleine Strafe auf die Strafbank geschickt wurde, war die Chance auf die Wende noch geringer.

Zwar konnte die Unterzahlsituation zu Beginn des Drittels überstanden werden. In der 44. Minute war es schliesslich Del Pedro Petra Luca, welcher einen Nachschuss von Torhüter Friedli zur 3:0 Führung für das Heimteam verwandeln konnte. Obschon das Team aus Adelboden noch zahlreiche Chancen hatte und gar einige Treffer den Weg an die Torumrandung fanden, ein Tor gelang an diesem Abend nicht.

Adelboden verpasste es einen grossen Schritt in Richtung Playoff-Qualifikation zu machen. Die Devise scheint klar: Der EHCA muss punkten, egal wer auf der anderen Seite steht, will man die Playoffs in dieser Saison erreichen. Die nächste Chance bietet sich bereits am nächsten Samstag. Zu Gast sein wird der HC Prilly Black Panthers. Angespielt wird das Spiel in der Freizeit- und Sportarena um 17:30 Uhr. Nebst einem spannenden Spiel erwartet jeden Zuschauer eine feine Bratwurst, welche gesponsert von der Raiffeisen Frutigland, am kommenden Samstag an die Zuschauer verteilt wird.

Melchior Lanz

CP Fleurier vs EHCA

Sieg im sechs Punkte Spiel

An diesem Samstagabend war die Spannung spürbar in der Luft, als Adelboden auswärts auf Fleurier traf, da für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand. Dieses Spiel konnte entscheiden, in welche Richtung es in der Tabelle ging. Der EHC Adelboden gewann schliesslich in einem hart umkämpften, ja fast schon dramatischen Spiel mit 4:2 und zeigte das viel Moral und Teamgeist in dieser Mannschaft steckt.

Das Spiel begann aufgrund der Wichtigkeit eher verhalten. Auf beiden Seiten gab es einige Abschlüsse, welche jedoch keine wirkliche Gefahr für die beiden Torhüter darstellte. Ein erstes Powerplay für Adelboden konnte nicht genutzt werden. In einer kleinen Druckphase von Fleurier konnte Marcon plötzlich allein losziehen und verwandelte eiskalt. Kaum angespielt gelang Kaufmann mit einem Ablenker nach einem Schuss von Zryd das 0:2.

Mit der 2:0 Führung startete man mit einer guten Ausgangslage ins zweite Drittel. Diese Ausgangslage wurde noch besser, als plötzlich zwei Spieler von Fleurier auf der Strafbank sassen. Eine gute Gelegenheit, die Führung zu erhöhen und die Nerven zu beruhigen. Leider konnte man die gute Möglichkeit nicht nutzen und es schien so, als begannen die Nerven zu flattern, holte Adelboden innert 5 Minuten selbst drei Strafen. Die ersten beiden Strafen konnten noch schadlos überstanden werden. Ehe Fleurier die dritte Strafe in diesem Drittel durch Pecaut  ausnutzen konnte. Obwohl der Treffer nicht hätte zählen dürfen, da der Stock von Pecaut weit über der Torlatte war, musste Adelboden sich selbst an der Nase nehmen und aufpassen nicht noch vor der Pause den Ausgleichstreffer zu kassieren. Dies gelang auch und somit hatte man in der Pause Zeit, sich neu zu sammeln.

Durch den Anschlusstreffer von Fleurier konnte im letzten Drittel Hochspannung erwartet werden. Adelboden konnte sich nach dem schwachen zweiten Drittel wieder sammeln und Fleurier drückte auf den Ausgleich. Und es kam, wie es kommen musste, Fleurier gelang durch Camarda den Ausgleichstreffer. Wie würden nun die Adelbodner auf den Ausgleich reagieren? Um ein Getränk zu holen, reichte es jedenfalls nicht, die Antwort der Adelbodner abzuwarten. Knapp 15 Sekunden später konnte Kropf auf Vorarbeit von Dähler und Brechbühl einnetzen. Was für eine Reaktion der Adelbodner. In den letzten Minuten des Spiels kämpfte Adelboden nochmals mit aller Kraft gegen den erneuten Ausgleich. Als dann Marcon mit einem Schuss ins leere Tor alles klar machte, war die Erleichterung auf Seiten der Adelbodner riesig.

In diesem wichtigen Spiel stellte der EHC Adelboden seine Moral und den Teamgeist unter Beweis. Für die kommenden Spiele wird nun die Regeneration auch ein wichtiger Faktor sein, spielt der EHCA im Januar insgesamt sieben Spiele. Im kommenden Spiel will man wieder mit Willenskraft und Teamgeist den Gegner fordern und der Qualifikation für die Playoffs einen Schritt näherkommen. Der EHC Adelboden spielt am Mittwoch, dem 17. Januar, um 19.00 Uhr in Brig gegen den EHC Saastal.

Sandro Brechbühl