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HC Saint-Imier – EHCA

St.ImierAdelboden 5:3 (1:1, 3:0, 1:2)

Clientis Arena. – 224 Zuschauer. – SR Pilecki; Micheli-Jeannet, Meneghel.

Tore: 9. Marcon 0:1. 10. Vallat (Morin, Bonnet) 1:1. 37. Vallat(Morin, Ast) 2:1 38. Bonnet (Fuchs, Ast) 3:1. 39. Bonnet (Fuchs, Ast) 4:1 48. J.Burn (Schmid, Zryd) 4:2. 51. Marcon(Inniger) 4:3. 60. Pecaut 5:3

Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen St.Imier; 2-mal 2 Minuten gegen Adelboden.

Adelboden: Friedli; Inniger, Dähler, Zryd, Yorick Wandfluh,Kjetil Wandfluh, Willen, Wüthrich, Donatsch; Kropf, Marcon, Allevato, Schmid, Juri Burn, Merlin Burn, Christen, Tschanz, Börner, Roth, Kunz ; Lanz. Adelboden ohne Nydegger, Germann, Grossenbacher (alle verletzt)

 

Matchinfo

Nach zuletzt drei Siegen in Serie folgte mit St.Imier ein richtiger Prüfstein für die Adelbodner. Auch die Jurassier verfügen über eine ausgezeichnete 1.Linie, welche es in Schach zu halten galt. Dies gelang allerdings nur bedingt. Nachdem Topskorer Marcon in Unterzahl einen Querpass abfangen konnte und eiskalt zwischen den Beinen verwertete, gelang der Paradelinie von St.Imier noch im selben Powerplay der Ausgleichstreffer. So hiess es nach 20 Minuten 1:1.

Im zweiten Drittel passierte es dann. Es ereigneten sich folgenschwere und haarsträubende 02:22 für die EngstligtalerNachdem St.Imier wieder im Powerplay erfolgreich war, zeigte Jérôme Bonnet wieso er über 500 Spiele in der Swiss League absolvieren konnte. Zuerst erwischte er Torhüter Friedli in der nahen Ecke und dann erzielte er nach einer feinen Einzelleistung das 4:1 per Shorthander. Mit diesem Tiefschlag ging es in die zweite Drittelspause. Konnten die Bergler noch einmal reagieren?

Coach Schranz stellte die Linien um und konzentrierte die restlichen Kräfte auf drei Blöcke. Diese Umstellung zeigte Wirkung und in der 47.Minute konnte Juri Burn verkürzen. Schon zuvor hatten die Adelbodner mehr vom Spiel und dieser Treffer gab der Mannschaft nochmal einen Extraschub. Man nahm das Zepter in die Hand und spätestens als Marcon mit seinem zweiten Treffer des Abends nach herrlicher Vorarbeit von Inniger zum 4:3 einschob, glaubte jeder an die Wende. In den darauffolgenden Spielminuten drückten die Engstligtaler vehement auf den Ausgleich, die Spieler des HC St.Imier deckten ihre gefährliche Zone allerdings clever ab.Eine Sekunde vor Schluss besiegelte Pecaut mit einem Schuss ins leere Tor die zweite Saisonniederlage der Adelbodner. Am kommenden Wochenende wartet mit dem bisher ungeschlagenen Neuchâtel ein weiterer starker Gegner.

​​​​​​​​​​​Nico Schmid

EHCA – Franches Montagnes HC

Adelboden – Franches-Montagnes  1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

Sportarena Adelboden. – 404 Zuschauer. – SR Blum; Fankhauser, Grau.

Tore: 9. Marcon (Nico Schmid) 1:0. 37. Boehlen 1:1. 39. Voirol (Siegrist, Kolly) 1:2. 60. Siegrist (ins leere Tor) 1:3.

Strafen:: 5-mal 2 plus 1-mal 10 Minuten gegen Adelboden; 7-mal 2 Minuten gegen Franches-Montagnes.

Adelboden: Friedli; Brunner, Che Zryd; Inniger, Willen; Bessire, Wüthrich; Grossenbacher, Dähler; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Merlin Burn, Kaspar Schmid, Kunz; Christen, Roth, Marco Germann; Börner, Kropf, Santschi; Bernhard Germann. Adelboden ohne Juri Burn (krank)

 

Matchinfo

In einem hochstehenden und bis zuletzt spannenden Match musste Adelboden im vierten Halbfinal-Spiel eine bittere Niederlage einstecken und ist daher im Play-off ausgeschieden. Die Einheimischen lieferten ein ausgezeichnetes Spiel ab, kämpften bis zum letzten Sirenenton aufopfernd, aber der ersehnte Ausgleichstreffer wollte nicht mehr fallen.

Beide Teams begannen die Partie mit einem horrenden Tempo und es waren erstaunlicherweise die Adelbodner, welche das Spieldiktat an sich rissen und zu aufgelegten Chancen kamen. Die Überlegenheit wurde in der neunten Minute belohnt; Nico Schmid und Bruno Marcon kombinierten sich geschickt durch die gegnerischen Reihen und verbuchten den ersten Treffer. Dann musste die Heimmannschaft eine Doppelstrafe hinnehmen und zwei Minuten lang mit zwei Mann weniger spielen. Dank guter Verteidigungsarbeit und schonungslosem Einsatz konnten sämtliche Torgelüste des Gegners vereitelt werden und Adelboden ging mit einem knappen Vorsprung in die Pause.

Dann ging das abwechslungsreiche Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste weiter. Aber wenn etwas aufs Tor zu kam: Man hatte ja noch Friedli zwischen den Pfosten. Nach einem Fehlpass eines gegnerischen Verteidigers konnte Kropf allein aufs Tor losziehen, vergab aber die ausgezeichnete Chance. Der Jurassier Boehlen machte es vor dem Adelbodne-Tor besser; er reagierte auf einen Abpraller schneller als alle andern und konnte ausgleichen. Dann wurde gegen Captain Marcon nach einem zweifelhaften Entscheid eine 2 plus 10- Minuten Strafe ausgesprochen. So gelang den Gästen kurz vor Schluss des Mitteldrittels der Führungstreffer.

Das letzte Drittel gehörte wiederum klar der Heimmannschaft. Sie mobilisierte noch einmal alle Kräfte, warf alles in den Angriff, belagerte das Gästetor unaufhörlich und der tüchtige Hentzi im Tor der Jurassier beanspruchte einige Male das Glück des Tüchtigen. Adelboden zog alle Register, spielte nur noch auf ein Tor, aber die schwarze Scheibe wollte und wollte nicht hinter die gegnerische Torlinie. Oft wusste sich Franches-Montagnes nur noch mit unkontrollierten Befreiungsschlägen zu helfen. Zwei Minuten vor Schluss nahm Adelboden ein Timeout und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Aber vergeblich! Siegrist machte mit einem Treffer ins leere Adelbodner-Tor alles klar. Und so mussten die Engstligtaler trotz einer aufopfernden und ausgezeichneten Partie als Verlierer vom Eis.

Trotz dieser bitteren Niederlage darf Adelboden auf eine erfolgreiche und erfreuliche Saison zurückblicken. Die Mannschaft hat gegenüber den Vorjahren an Stabilität dazu gewonnen, ist ausgeglichener geworden und konnte die Fehlerquote auf ein Minimum beschränken. Dies ist sicher das Verdienst von Trainer Putz Schranz, hat er es doch verstanden nebst den technischen Fortschritten auch einen gesunden Mannschaftsgeist zu vermitteln. Denn bei diesem gedrängten Programm ist es für Amateure eine rechte Herausforderung, das spielerische Level über mehr als ein halbes Jahr hochzuhalten.

 

Peter Loosli

Franches Montagnes HC – EHCA

Niederlage in Spiel 1 gegen HC Franches

Im Halbfinal der 1. Liga-Playoffs trifft der EHC Adelboden auf den Gegner HC Franches-Montagnes. Die Mannschaft aus dem Jura konnte die Saison auf Platz 2 abschliessen, weshalb das Fanionteam des EHC Adelboden auswärts in Saignelégier beginnen mussten.

Leider startet der EHC wie gegen Genf auch gegen Franches-Montagnes mit einer Niederlage in die Serie. Nach einer hart umkämpften und ausgeglichenen Partie unterliegen die Oberländer knapp mit 1:2.

Im Startdrittel kamen die Einheimischen mit viel Power aus der Kabine und Adelboden hatte zu Beginn etwas Mühe, das angeschlagene Tempo mitzugehen. Frances war zu Beginn Präziser, schneller und gefährlicher in den Abschlüssen. Doch umso länger die Partie dauerte, umso besser kamen die Adelbodner ins Spiel. Mit allen Kräften konnte die Mannschaft um Torhüter Friedli ein Tor im 1. Drittel verhindern. Ihrerseits gelang aber auch kein Treffer, so dass das 1. Drittel torlos endete.

Im 2. Drittel war es eine Partie auf Augenhöhe. Beide Mannschaften erspielten sich gute Chancen, doch entweder waren die Torhüter siegreich oder die Torumrandungen standen im Weg. Erst in der 29. Minuten ging die einheimische Mannschaft aus Franches nach einem Abpraller in Führung. Die Hausherren machten weiterhin viel Druck und nutzten eine weitere Chance im Powerplay zur 2-Tore-Führung. Die Adelbodner versuchten gleich zu reagieren, doch die Chancen blieben weiterhin ungenützt. So ging es für Adelboden mit diesem Rückstand in die nächste Pause.

Das Team war gewollt, wie schon in Genf, nach einem Rückstand zurück in Spiel zu finden. Man spürte, dass sich das Team aus dem Lohnerdorf keineswegs mit der drohenden Niederlage abfinden möchte. Allerdings war das letzte Drittel geprägt von vielen, wenn auch teilweise merkwürdigen, Strafen auf beiden Seiten. So gelang es dem Team von Trainer Putz Schranz nie wirklich das geplante, hohe Tempo mit 4 Blöcken zu betreiben. In den letzten 5 Minuten versuchte man alles nach vorne zu werfen, doch erst 8 Sekunden vor Schluss gelang es den Oberländer den wichtigen Anschlusstreffer zu erzielen. Dieser Treffer kam allerdings leider zu spät und so war die Niederlage besiegelt.

Nichts desto trotz kann das Team aus dem Engstligtal positive Anzeichen für das Heimspiel am Dienstag mit nach Hause nehmen. Mit einem guten Gegner, welcher bereits über die ganze Saison überzeugte, spielt man auf demselben Niveau. So will man am Dienstag mit Kampf, Präzision und Tempo dem Spiel den Stempel aufdrücken und zurück in die Serie kommen.

Anpfiff des 2. Halbfinalspiels zwischen Adelboden und Franches ist um 20.15 Uhr in der Freizeit- und Sportarena Adelboden.

Matchtelegramme:

HC Franches-Montagnes – EHC Adelboden: 2:1 (0:0, 2:0, 0:1)

Tore: 29. Boillat (Siegrist, Beuret) 1:0, 37. Kolly (Siegrist, Boillat/Ausschluss Marcon) 2:0, 60. K. Schmid (Marcon, Tschanz/Ausschluss Maillard) 2:1.

Strafen:

8 x 2 Minuten gegen Genf

8 x 2 Minuten gegen Adelboden

EHC Adelboden:

Friedli, Germann; Brunner, C. Zryd, Inniger, Dähler, Grossenbacher, Wüthrich, Willen, Bessire; Tschanz, Marcon, N. Schmid, Roth, K. Schmid, Kropf, Christen, Santschi, M. Burn, J. Burn, Germann, Börner (Adelboden ohne, R. Zryd, Künzi, Kunz)

 

Genève-Servette HC Ass. – EHCA

Nächster Halt – HALBFINAL

Auch im 4. Spiel ringt der EHC Adelboden die Mannschaft aus Genf nieder und entscheidet damit die Playoff-Viertelfinal-Serie mit 3:1 für sich – das Halbfinale kann kommen.

Doch bis es soweit war, war es noch einmal ein harter Kampf über 60 Minuten.

Die Mannschaft startete nervös und schlecht in die Partie. Es schlichen sich kleine Fehler ein, es fehlte an Emotionen und die Genfer kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Bereits in der 8. Minute konnte Genf eine Unachtsamkeit der Adelbodner ausnützen und gingen in Führung. Doch dank dem immer wieder stark aufspielenden Friedli im Tor der Oberländer blieb dies bis zum Schluss des 1. Drittels das einzige Tor der Genfer.

Adelboden versuchte sich wachzurütteln, hatte man doch das Ziel, die Playoff-Serie bereits in Genf zu entscheiden, so dass man die Kräfte am Donnerstag schonen kann und es zu keinem Show-Down in der Freizeit- und Sportarena in Adelboden kommt. Dies gelang allerdings auch zu Beginn des 2. Drittels nicht wirklich. Es waren die französischsprechenden Akteure auf dem Feld, die dem Spiel weiterhin den Stempel aufdrückten. Die Adelbodner kamen nur wenige Male wirklich gefährlich vor das Tor von Bernasconi. So gelang es Iglesias, die Führung seiner Mannshaft in der 29. Minute auf 2:0 zu erhöhen. Doch, nicht wie in früheren Jahren, die Engstligtaler brachen komplett ein. Und als Topscorer Marcon nach einem Zuspiel von Che Zryd alleine vor Torhüter Bernasconi auftauchte, die Scheibe eiskalt versenkte und die Adelbodner so mit 1:2 heranbrachte entfachte endlich das so dringend benötigte Feuer in der Equipe von Trainer Putz Schranz. Und nur 12 Sekunden später, konnte Grossenbacher nach Vorarbeit von Santschi und Merlin Burn die Partie bereits wieder ausgleichen. Ab diesem Zeitpunkt waren die Adelboden in der Partie angekommen, die Stimmung war da und bis zur Pause konnten sich die Adelbodner sogar noch eine Führung erkämpfen. Brunner gelang kurz vor Pause nach Zuspielen von Nico Schmid und Tschanz ein sehenswerter Treffer.

Im 3. Spielabschnitt versuchten die Genfer alles nach vorne zu werfen. Doch die Defensive der Berner Oberländer war gut eingestellt und stand stabil in der Abwehr. Adelboden kämpfte beherzt um jede Scheibe, so dass die Genfer langsam verzweifelten. Sie fanden bis zum Schluss kein Mittel mehr, um den Puck im Tor von Friedli unterzubringen. Bei einem letzten Versuch, nochmals einen Angriff zu lancieren, fing Marcon die Scheibe ab und entschied in der 60. Minute die Partie zu Gunsten der Gäste.

Nun kann sich die Mannschaft aus dem Lohnerdorf 2 Tage von den Strapazen erholen und neue Kräfte tanken. Am Freitag geht es im Training weiter, wobei der Fokus bereits auf das 1. Halbfinalspiel vom Samstag gelegt wird. Der Gegner heisst HC Franches-Montagnes. In der Saison qualifizierten sich das Team aus dem Jura ein Rang vor den Adelbodner, weshalb zuerst auswärts gespielt wird. Am Dienstag folgt dann das 1. Heimspiel in der Arena in Adelboden. Das Saisonziel wurde bereits erreicht, doch die Spieler der 1. Mannschaft haben noch lange nicht genug – sie wollen das Märchen noch etwas weiter schreiben.

Matchtelegramme:

Genève-Servette HC Ass. – EHC Adelboden.: 2:4 (1:0, 1:2, 0:1)

Tore:9. Kast-Spicher 1:0, 29. Iglesias (Chatellard, Gachet) 2:0, 30. Marcon (Zryd Che, Roth) 2:1, 30. Grossenbacher (Santschi, Burn Merlin) 2:2, 37. Brunner (Schmid Nico, Tschanz) 2:3, 60. Marcon 2;4.

Strafen:

4 x 2 Minuten gegen Genf

2 x 2 Minuten gegen Adelboden

EHC Adelboden:

Friedli, Germann; Brunner, C. Zryd, Inniger, Dähler, Grossenbacher, Wüthrich, Willen; Tschanz, Marcon, N. Schmid, Roth, K. Schmid, Kropf, Christen, Santschi, M. Burn, J. Burn, Germann, Börner (Adelboden ohne Bessire, R. Zryd, Künzi, Kunz)

 

Genève-Servette HC Ass. – EHCA

EHC Adelboden schafft das Comeback in Genf

In einem aufreibenden und körperbetonten Spiel in Genf gelang dem Fanionteam des EHC Adelboden das Comeback in der Best-of-five Playoff Viertelfinal Serie.

Die Vorbereitung auf das 2. Spiel in dieser Serie war alles andere als optimal: Adelboden kam aufgrund eines Staus erst 30 Minuten vor Spielbeginn in Genf (nach einer 5-stündigen Carfahrt) an. Für das Einlaufen blieb den Oberländern gerade mal 8 Minuten Zeit. So war es auch Genf, die zu Beginn der Partie mehr vom Spiel hatten und in Führung gingen.

Doch die Engstligtaler liessen sich dadurch nicht beirren, kämpften beherzt um jede Scheibe, warfen sich in jede Scheibe und zeigten sich effizient vor dem Tor. So konnte man durch eine geschlossene Teamleistung und einem guten Kopf das Spiel 4:2 gewinnen. Das Team aus Adelboden ist in den Playoffs angekommen.

Am Samstag folgte bereits das 3. Spiel zu Hause. Dieses konnte man ebenfalls dank einer guten Teamleistung und der Unterstützung der über 300 Zuschauern gewinnen. Spielbericht folgt:

Matchtelegramm:

Genève-Servette HC Ass. – EHC Adelboden: 2:4 (1:0, 0:2, 1:2).

Tore:12. Leonelli (Dupertuis) 1:0, 26. Inniger (Kropf) 1:1, 34. Zryd 1:2, 42. Faye 2:2, 44. Marcon (Brunner, Schmid) 2:3, 60. Tschanz 2:4.

Strafen:

4 x 2 Minuten + 1 x 10 Minuten gegen Genf

4 x 2 Minuten gegen Adelboden

EHC Adelboden:

Friedli, Germann; Brunner, C. Zryd, Inniger, Dähler, Grossenbacher, Wüthrich, Bessire, Willen; Marcon, Tschanz, N. Schmid, K. Schmid, M. Burn, D. Kropf, Börner, Santschi, Christen, Kunz, Germann (Adelboden ohne Roth, Künzi, R. Zryd und J. Burn)

 

EHCA – Genève-Servette HC Ass.

Adelboden  – Genève-Servette  4:1 (2:0, 0:0, 2:1)

Sportarena Adelboden. – 305 Zuschauer. – SR Blum; Leuenberger, König.

Tore: 13. Nico Schmid (Marcon/Ausschluss Brunner) 1:0. 17. Nico Schmid (Marcon, Brunner/Ausschluss Hinni) 2:0. 46. Hinni (Fedulov) 2:1. 60. (59:14) Inniger (Marcon) 3:1. 60. (59:31) Brunner (Tschanz, Marcon) 4:1.

Strafen: 2-mal 2 MInuten gegen Adelboden; 8-mal 2 plus 2-mal 10 Minuten gegen Genève.

Adelboden: Friedli; Brunner, Inniger; Willen, Bessire; Che Zryd, Grossenbacher; Dähler, Wüthrich; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Kaspar Schmid, Merlin Burn, Christen; Roth, Börner, M. Germann; Santschi, Kropf, Kunz; B. Germannn. Adelboden ohne Juri Burn (krank)

Matchinfo

Noch ein Sieg fehlt bis zum Halbfinal – der Play-off-Krimi geht in die nächste Runde!

Nachdem Adelboden im Auswärtsspiel am Donnerstag in Genf einen 4:2 Auswärtssieg erringen konnte und das dritte Spiel am Samstag zu Hause 4:1 gewann, bietet sich nun die Chance, mit einem dritten Sieg in die Halbfinals einzuziehen. Mit einer grossen Portion Kaltblütigkeit und dem nötigen Schlachtenglück ist dies nun keine Utopie mehr. Im Samstagspiel gab es kein Abtasten, beide Teams starteten offensiv und kreierten etliche Chancen. Die Heimmannschaft hatte eher mehr Spielanteile, kämpfte um jede Scheibe und blockte vor dem eigenen Tor viele Schüsse ab. Die erste Strafe gegen das Heimteam brachte unerwartet die 1:0 Führung; Nico Schmid erzielte nach einem raffinierten Pass von Marcon einen Shorthander! Kurz darauf mussten die Genfer mit einem Mann weniger auskommen und es war wiederum Nico Schmid, der den zweiten Treffer markieren konnte. Die Genfer hatten die weite Reise ins Oberland aber nicht gemacht, um sang- und klanglos unterzugehen. Sie forcierten im zweiten Drittel das Tempo und kamen zu mehr Spielanteilen. Adelboden stand nun vermehrt unter Druck, konnte sich jedoch auf einen starken Torhüter verlassen. Das Drittel endete torlos, die Engstligtaler konnten mit einem Zweitore-Vorsprung in die Pause. Kaum hatte der letzte Spielabschnitt begonnen, kassierten die Genfer eine Strafe. Die Einheimischen zogen ein gefälliges Powerplay auf, wobei Marcon eine ausgezeichnete Chance allein vor dem Tor unglücklich vergab. Das wäre eine Vorentscheidung gewesen. Dann drückten die Gäste noch einmal aufs Tempo, doch Adelboden hielt dagegen. Erst in der 46. Minute gelang Servette der Anschlusstreffer. Die Gastgeber liessen sich durch dieses Tor nicht aus der Ruhe bringen und hielten im nun folgenden offenen Schlagabtausch problemlos mit.  Kurz vor Schluss verloren die frustrierten Gäste aus der Romandie die Nerven, kassierten etliche Strafen und mussten noch zwei Treffer hinnehmen.

Peter Loosli

EHCA – HC Valais Chablais Futur II

Adelboden  – Valais Chablais  5:2 (1:0, 2:1, 2:1)

Sportarena Adelboden. – 161 Zuschauer. – SR Blum; König, Feuz. – Tore: 17. Nico Schmid (Marcon, Tschanz) 1:0. 33, (32:10) Che Zryd (Marcon, Nico Schmid) 2:0. 34. (33:30) Kaspar Schmid (Bessire) 3:0. 39. Renvall 3:1. 44. (43:39) Roth (Inniger, Merlin Burn) 4:1. 45. (44:34) Schmid Kaspar 5:1. 52. Taccoz 5:2.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Adelboden; 3-mal 2 Minuten gegen Valais Chablais. Adelboden: Bernhard Germann; Brunner, Che Zryd; Grossenbacher, Inniger; Dähler, Willen; Bessire, Wüthrich; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Juri Burn, Kaspar Schmid, Merlin Burn; Christen, Santschi, Roth; Börner, Marco Germann, Kunz; Friedli.

Matchinfo

Auch das letzte Spiel der ordentlichen Meisterschaft konnte Adelboden siegriech gestalten. Mit 53 Punkten und dem erreichten dritten Rang können die Engstligtaler auf einen äusserst erfreulichen und erfolgreichen Verlauf der Meisterschaft zurückblicken. Für die meisten Spieler beginnt jedoch die Eishockeysaison erst jetzt richtig: Die Playoffs stehen vor der Tür! Bereits nächsten Dienstag, um 20:15 Uhr, empfangen die Adelbodner die Mannschaft von Genève- Servette. Ein happiger Gegner; die Auseinandersetzungen werden sicher knapp ausfallen und von den Engstligtalern wird alles gefordert werden. Die Serie wird nach dem «Best of five» – Modus ausgetragen, wer also zuerst drei Spiele gewinnt, kommt eine Runde weiter.

Valais Chablais aus dem Unterwallis war ein zu harmloser Gegner, um die Einheimischen ernsthaft zu fordern. Adelboden legte los wie die Feuerwehr und kam schon in der ersten Minute zu vier Abschlussgelegenheiten. Germann, der an diesem Abend das Adelbodner Tor hütete, verbrachte zunächst einen recht geruhsamen Abend. Die Überlegenheit der Heimmannschaft wurde in der 17. Minute belohnt, Nico Schmid erzielte den Führungs-treffer. Auch das Mitteldrittel bot abwechslungsreichen Eishockeysport, dem aber irgendwie der Pfeffer fehlte, es ging ja um nichts mehr. Nach einem Doppelschlag innert 80 Sekunden durch Che Zryd und Kaspar Schmid lagen die Gastgeber beruhigend mit drei Toren in Führung. Kurz vor Drittelsende gelang Valais Chablais der erste Treffer.

«Spielen und spielen lassen», lautete die Devise für den Schlussabschnitt. Als Roth und Kaspar Schmid den vierten und fünften Treffer – diesmal innert 55 Sekunden – erzielten, war das Spiel entschieden. Wohl gelang den Wallisern noch ein zweiter Treffer, aber in Verlegenheit bringen konnten sie Heimmannschaft nicht mehr.

Peter Loosli

 

 

EHCA – Genève-Servette HC Ass.

Adelboden  –  Genève-Servette  3:5 (0:1, 2:2, 1:2)

Sportarena Adelboden. – 207 Zuschauer. – SR Stegmann; Cadonau, Schiess. – Tore: 2. (01:53) Leonelli (Faye/Ausschluss Roth) 0:1. 26. Roth ( Juri Burn, Inniger) 1:1. 28. Che Zryd  (Marcon, Nico Schmid) 2:1. 37. (36:22) Gachet (Tireford/Ausschluss Kropf) 2:2. 38. (37:32)  Iglesias (Gachet) 2:3. 51. Piller 2:4. 59. Tschanz 3:4. 60. (59:59) Dupertuis (ins leere Tor) 3:5.

Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Adelboden; 4-mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.

Adelboden: Friedli; Brunner, Inniger; Willen, Che Zryd; Bessire, Dähler, Grossenbacher; Wüthrich; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Börner, Christen, Merlin Burn; Roth, Juri Burn Santschi, Marco Germann, Kunz, Kropf; Bernhard Germann.

Matchinfo

Mit einem Fehlstart in die Play-offs! In einem ausgeglichenen Spiel musste Adelboden als unglücklicher Verlierer vom Platz. Die Gäste aus Genf waren nicht besser, aber effizienter. Sie nützten ihre Chancen resolut aus, während die Heimmannschaft die besten Gelegenheiten ungenutzt liess. Sonst brachte diese erste Play-off-Begegnung alles, was den Hockeysport sehenswert macht: spannender Spielverlauf, prickelnde Torszenen und Emotionen. Der Spielbeginn war geprägt durch vorsichtige Spielweise auf beiden Seiten. Aber schon nach zwei Minuten musste Adelboden eine Strafe hinnehmen, was die Gäste zum ersten Treffer ausnutzen konnten. Ein denkbar schlechter Start war Tatsache. Wohl reagierten die Einheimischen heftig, aber alles, was aufs gegnerische Tor kam, war beim ausgezeichneten Gästehüter gut aufgehoben. So mussten die Gastgeber trotz einem Chancenplus mit einem Tor Rückstand in die erste Pause.    Entschlossen kamen sie dann aus der Kabine, offenbar hatte Trainer Schranz die richtigen Worte gefunden. Adelboden drängte entschlossen auf den Ausgleich, kam zu ausgezeichneten Chancen, aber es dauerte bis zur 25. Minuten, bis Roth der verdiente Ausgleich gelang. Jetzt hatten die Engstligtaler ihre beste Phase, die Genfer mussten weiterhin  nur Defensivarbeit  verrichten und kassierten durch Verteidiger Che Zryd  den zweiten Treffer. Dann kam eine zweite Strafe gegen Adelboden und wieder schlugen die Gäste zu: 2:2! Die Heimmannschaft wankte plötzlich, Genève-Servette nütze diese kurze Unsicherheit zum erneuten Führungstreffer aus.Im Schlussabschnitt dominierten wieder die Einheimischen, sie konnten aber keine der zahlreichen guten Torgelegenheiten ausnützen, selbst mit fünf gegen drei Spielern  gelang kein Treffer!  Die technisch beschlagenen und schnellen Gäste blieben mit ihren überfallähnlichen Kontern stets gefährlich. Ein solcher Gegenstoss brachte ihnen den vierten Treffer ein. War das Spiel gelaufen?  Nein, Adelboden mobilisierte noch einmal alle Kräfte und erzielte 90 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer. Ohne Torhüter kamen sie danach beinahe noch zum Ausgleich, doch eine Sekunde vor Schluss stellte Dupertuis mit  einem Schuss ins leere Tor das Endresultat her.

Nun haben die Oberländer nächsten Donnerstag Gelegenheit, in Genf Revanche zu nehmen.

Peter Loosli

 

 

 

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EHCA – CP de Meyrin

Eishockey 1. Liga / EHC Adelboden

Adelboden  – Meyrin  8:0 (1:0, 4:0, 3:0)

Sportarena Adelboden. – 182 Zuschauer. – SR Schober; König, Spieler.

Tore: 13. Marcon (Nico Schmid, Zryd/Ausschluss Christen !!) 1:0. 33. Nico Schmid (Brunner, Zryd/Ausschluss Team) 2:0. 34. Marcon (Brunner, Nico Schmid/Ausschluss Laffin) 3:0. 37. Nico Schmid (Marcon, Brunner/Ausschluss Dagau) 4:0. 39. Inniger (Dähler, Kaspar Schmid/ Ausschluss Carrel) 5:0. 47. Roth (Juri Burn) 6:0. 48. Merlin Burn (Christen)7:0. 48. Kunz Merlin Burn, Willen) 8:0.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Adelboden;  11-mal 2 Minuten gegen Meyrin.

35. Torhüterwechsel Meyrin: Zürcher für Gottschall

Adelboden: Friedli; Brunner, Inniger; Dähler, Che Zryd; Bessire, Willen; Grossenbacher, Wüthrich; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Juri Burn, Kaspar Schmid, Merlin Burn; Roth, Santschi, Christen; Marco Germann, Börner, Kunz; Bernhard Germann.

 

Matchinfo

Wollte Adelboden im Hinblick auf die Playoffs die gute Ranglistensituation festigen, musste gegen den Tabellenletzten Meyrin ein Sieg und drei Punkte her. So klar das Schlussresultat auch lautete, bis Spielmitte sahen die Zuschauer eine lebhafte und ausgeglichene Partie. Bis dahin konnten die Gäste nämlich mit Geschick und Elan den überlegenen Adelbodnern entgegenhalten. Erst vier Powerplay-Tore innerhalb von sechs Minuten brachten die Wende. Kaum hatte jeweils die Strafe begonnen, erzielten die Engstligtaler immer nach etwa 20 Sekunden ein Tor. Nico Schmid (zweimal), Marcon und Inniger erhöhten so in kurzer Zeit auf 5:0. Die Vorentscheidung war gefallen. Die ersten Minuten der Begegnung gehörten überraschend den Gästen. Die Einheimischen liessen eine klare Linie vermissen und fanden mit Verspätung zu ihrem Spiel. Erst als Marcon in Unterzahl der Verteidigung entwischte und mit einem Shorthander den ersten Treffer erzielte, waren die Adelbodner im Spiel angekommen. Von jetzt an dominierten die Gastgeber das Spielgeschehen, kamen zu zahlreichen Chancen, ohne sie auszuschöpfen. So war der knappe Vorsprung nach 20 Minuten mehr als verdient. Meyrin hatte sich für das Mitteldrittel etwas vorgenommen, kam entschlossen aus der Kabine und diktierte zunächst das Geschehen. Die Einheimischen liessen sich jedoch nie aus dem Konzept bringen und konnten sich auf einen sicheren Torhüter Friedli verlassen. Dann handelten sich die Gäste vier verhängnisvolle Strafen hintereinander ein und Adelboden lag 5:0 voraus.

Das Schlussdrittel plätscherte zunächst so vor sich hin, als die Adelbodner zu einem sehenswerten Endspurt ansetzten und innert 75 Sekunden drei weitere Treffer zum Endresultat von 8:0 erzielten. Den Gästen aus der Romandie blieb der Ehrentreffer verwehrt, Friedli im Adelbodner Tor freute dies, konnte er so doch einen weiteren Shutout feiern.

Peter Loosli

EHCA – HC Franches-Montagnes

Adelboden   –   Franches-Montagnes   0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Sportarena Adelboden. – 191 Zuschauer. – SR Blum; Allenspach, Feuz.

Tore:  34. Nicolas Boillat (Hostettler, Boehlen) 0:1.

Strafen: 6-mal 2 Minuten gegen Adelboden; 8-mal 2 Minuten gegen Franches-Montagnes. Adelboden: Friedli; Brunner, Che Zryd; Dähler, Bessire; Inniger, Willen; Nico Schmid, Marcon, Tschanz; Kaspar Schmid, Merlin Burn, Roth; Christen, Santschi, Börner; Germann, Juri Burn, Kropf; Germann

Matchinfo

In einem unterhaltsamen Spitzenspiel – der Zweite gegen den Dritten – ging Adleboden als knapper Verlierer vom Eis und musste wieder einmal das Gefühl einer Niederlage erleben. Wohl konnten die Einheimischen das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten, waren dem Ausgleich oft nahe, aber zuletzt fehlte ihnen der Speed und der Elan, um die Jurassier noch in Verlegenheit zu bringen. Franches-Montagnes war schnell auf den Beinen, technisch auf der Höhe und stellte die Adelbodner vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Jurassier schlugen von Spielbeginn weg ein hohes Tempo an und glaubten, damit die Einheimischen überrumpeln zu können. Aber weit gefehlt; Adelboden hielt dagegen und erspielte gleich viele Spielanteile wie der Gegner. Es wurde zu einem Kampf auf Augenhöhe, beide Teams schenkten sich nichts, kamen zu Chancen, doch die beiden Torhüter zeigten sich auf der Höhe ihrer Aufgabe. So endete ein spannendes erstes Drittel torlos.

Das Powerplayspiel der Einheimischen liess an diesem Abend zu wünschen übrig, keine der vielen Möglichkeiten wurde genutzt, ja oft kam man mit einem Mann mehr kaum zu einer Chance. Börner vergab bei Spielmitte allein vor dem gegnerischen Tor eine ausgezeichnete Gelegenheit. Dann verflachte das Spiel, die Zuspiele wurden ungenauer, die Präzision litt unter dem nach wie vor hohen Tempo. Franches-Montagnes hatte nun etwas mehr vom Spiel und Boillat brachte die Jurassier mit einem satten Weitschuss in Führung, für Friedli im Adelbodner Tor  unhaltbar, wurde ihm doch die Sicht komplett verdeckt. Die Frage vor dem letzten Drittel war, ob sich die Einheimischen noch einmal steigern konnten. Durch eine unnötigen Strafe brachten sie sich zunächst selbst in Bedrängnis, um dann wieder auf Angriff umzustellen. Wohl versuchten sie mit Einsatz und Kampf ein Tor zu erzielen, aber der verdiente Torerfolg blieb aus. Saubere Spielzüge wurden nun seltener, man versuchte es vermehrt auf eigene Faust. Zuletzt fehlte die Kraft, um den Ausgleich doch noch zu bewerkstelligen. Dieser wäre beinahe  noch gelungen, vier Sekunden vor Schluss kollerte die Scheibe am leeren Jurassier Tor vorbei….

Peter Loosli